Im Rahmen des bundesweiten EU-Projekttages durften wir Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot bei uns in St. Wendel begrüßen. Im Vorfeld des Europatages am 9. Mai stand der Besuch ganz im Zeichen des europäischen Austauschs und der politischen Bildung.
Im Mittelpunkt des Vormittags stand das Gespräch mit rund 25 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 10 und 11, die sich intensiv vorbereitet und insgesamt 24 Fragen zu aktuellen europäischen und internationalen Themen erarbeitet hatten. Diskutiert wurden unter anderem Fragen der Klimapolitik, Digitalisierung, Demokratie sowie der politischen Mitbestimmung in Europa. Der offene Austausch machte deutlich, wie differenziert, kritisch und engagiert sich die Jugendlichen mit europäischen Fragestellungen auseinandersetzen.
Neben der Gesprächsrunde informierte sich die Ministerin über zentrale Entwicklungsschwerpunkte des Wendalinums. Gemeinsam mit der Schulleitung, Lehrkräften, der Schülervertretung und der Elternvertretung standen insbesondere Themen wie Demokratiebildung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Wirtschaftsorientierung sowie die internationale Ausrichtung der Schule im Fokus. Dabei wurden unter anderem die Frankreich-Strategie des Saarlandes, Erasmus Plus, eTwinning sowie der Schulversuch „Französisch Plus“ thematisiert.
Schulleiter Alexander Besch dankte der Ministerin herzlich für ihren Besuch und betonte die besondere Bedeutung des Austauschs in einer Zeit großer europäischer Herausforderungen. Gerade Fragen nach Frieden, Sicherheit und dem Zusammenhalt Europas bewegten die Schülerinnen und Schüler spürbar. Umso wichtiger sei es, junge Menschen in ihrem Vertrauen in die europäische Idee zu stärken und ihnen Räume für politische Diskussion und demokratische Teilhabe zu eröffnen.
Auch aus Sicht der Schülerschaft wurde die Bedeutung Europas für das Saarland und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervorgehoben. Der EU-Projekttag habe dazu beigetragen, europäische Zusammenhänge greifbarer zu machen und das Bewusstsein für den Wert der Europäischen Union weiter zu stärken.






















