Platz elf beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in der WKII der U18-Fußballer
St. Wendel/Berlin. Beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ konnten die U18-Fußballer des Gymnasiums Wendalinum das Saarland hervorragend vertreten.
Nachdem das Team unter der Leitung von Philippe Persch und Philipp Müller sich im Landeswettbewerb durchgesetzt hatte und souverän den Landesentscheid für sich verbuchen konnte, erreichten unsere Jungs gegen Mannschaften aus den anderen Bundesländern, die vielfach mit Spielern aus den Nachwuchsleistungszentren von Profi-Klubs gespickt waren, einen respektablen elften Platz.
Dabei gelang der Mannschaft zunächst ein torloses Remis gegen die Gastgeber aus Berlin. In den anschließenden Gruppenspielen gegen Bayern (0:3) und Hamburg (0:2) musste man sich allerdings geschlagen geben.
Am nächsten Tag standen die Platzierungsspiele auf dem Programm. Hier konnten die Wendaliner in einer spannenden Partie gegen Sachsen-Anhalt im Elfmeterschießen mit 6:5 die Oberhand behalten. Ein verdienter Erfolg, hatte man doch über weite Strecken der Begegnung geführt und erst in letzter Minute durch einen umstrittenen Treffer noch den Ausgleich hinnehmen müssen.
Im nächsten Platzierungsspiel traf man auf den Nachbarn aus Rheinland-Pfalz. Diese Begegnung ging mit 0:2 verloren. Angesichts des Spielverlaufs war das Ergebnis letztlich durchaus in Ordnung.
Im Spiel um Platz elf wartete schließlich die Mannschaft aus Sachsen. Gegen das Sportgymnasium aus Aue bewiesen unsere Jungs erneut Nervenstärke und setzten sich ebenfalls im Elfmeterschießen durch. Mit einem 5:3 vom Punkt sicherte sich das Team damit den hervorragenden elften Platz beim Bundesfinale.
Die Mannschaft des Gymnasiums Wendalinum hat sich in Berlin bravourös verkauft und kann mit Recht stolz auf ihre Leistung sein. Es hat sich gezeigt, dass nicht es nicht immer auf die individuelle Klasse ankommt, sondern, dass mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Einsatz und Kampf auch gegen vermeintlich übermächtige Gegner einiges drin ist. Betreut wurde die Mannschaft in Berlin von Anika Jung und Manuel Olmscheid, da die angestammten Trainer verhindert waren.
Auch abseits des Fußballplatzes war die Fahrt in die Bundeshauptstadt ein rundum gelungenes Unterfangen, das den Spielern sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
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Autor: Manuel Olmscheid
Fotos: Anika Jung














